Kuechenzeilen.de


Kuechenzeilen-light.de
Leichte Küche, kalorienarme Rezepte, fettarmes Kochen.

Kuechenzeilen-easy.de
Einfache Rezepte, Partyküche, schnelles Kochen für Einsteiger.

In Deutschland eher selten, gehört warm servierter Nachtisch in England zur traditionellen Dessertküche. Pies, Puddings, Crumbles, Scones, Schokoladenfondues und saftige kleine Kuchen mit Sirups und Saucen sind kalt und heiß köstliche Nachspeisen, welche auch meist keine außergewöhnlichen Zutaten erfordern.  Jeder begeisterte Hobbykoch sollte englische Desserts unbedingt ausprobieren.

Rezepte für englische Kuchen, Torten und Pies:

Bananenpudding, Bananenkuchen
Warme Grießküchlein, Cupcakes
Saftiger Schokoladen-Kirschpudding
Mandel-Feigenkonfitüre-Tarte
Lemon-Curd-Baiser-Pie
Carrot Cake, Karottenkuchen

Englische Nachspeisen

»STRESSED spelled backwards is DESSERTS«, sagt man in England und meint die kleinen Sünden, die das Leben buchtäblich versüssen. Die wichtigsten Vokabeln der englischen Dessertküche:

Clotted Cream: Dicker Rahm (mindestens 55%) aus unbehandelter Kuhmilch, wird zum Beispiel auf Scones gestrichen und mit Marmelade ergänzt. Mehr darüber in der Wikipedia.

Crumble: Gekonnte Mischung aus Auflauf und Kuchen. Saftiges Obst,  das auch ruhig säuerlich sein darf wie z.B. Rhabarber, wird mit einer dicken Schicht Streuseln gebacken und noch warm mit Sahne, Ahornsirup oder einer anderen Soße serviert.

Lemon Curd: Köstliche Zitronen-Eiercreme, sowohl als Brotaufstrich geeignet wie auch als Füllung für Kuchen, Torten oder gleich als Nachtisch. Besonders herrlich auf frisch geröstetem und gebutterten Vollkorntoast. (Rezept Lemon Curd)

Scones: Weiche, saftige kleine Gebäckstücke, die zum Tee gereicht und aus Mehl, Backpulver mit Eiern und süßer Sahne zubereitet werden. Die Zutaten werden besonders vorsichtig vermischt, so entsteht dieser ganz typische Backteig.

Trifle: Süße Nachspeise in mehreren Schichten, die mit Alkohol oder Fruchtsaft durchtränkt wird. Biskuitteig, Obst, Pudding oder Wackelpudding können dazu aufeinandergetrifelt werden.



Typisch englisch

»What’s for pudding?« fragt man in England, wenn es um den Nachtisch geht und richtet sich schon mal genüßlich auf magenfüllende Köstlichkeiten ein. Denn die englische Küche hält nicht viel von geschäumter Leichtigkeit oder kalorienarmen Desserts.

Schokoladenfondue, Schokoladenmousse, Schokoladenkuchen mit Schokoladensauce oder mit heißer schokoflüssiger Mitte, fruchtige und sahnige Puddings und Kuchen mit beliebigem Schweregrad und nicht zuletzt den berühmten Plumpudding darf man als Gast erwarten. Als »Christmas Pudding« für den ersten Weihnachtsfeiertag bekannt geworden, hat Plumpudding es als köstliche Verbindung von Mandeln, Nüssen, Zitronat, Orangeat, Rosinen, Korinthen, Fett wie Butter und zusätzlich Rindernierenfett, abgerundet mit Brandy und Rum gewaltig in sich. Nicht so klar ist, warum der Plumpudding so heißt, denn Pflaumen finden sich in ihm nur selten.

Ohne Schokolade kommen auch Trifles aus, für die noch mehr als für die anderen englischen Desserts gilt: Auch das Auge isst mit! Ein “Trifle” ist ein Schichtdessert, das man idealerweise in einer möglichst großen, glatten Glasschüssel zubereitet, damit man die Schichten auch gut sehen kann: gelber Vanillepudding, rote Götterspeise, grüne Götterspeise, weiße Sahne und dazwischen immer wieder eine Schicht Sandkuchen aufeinandergeschichtet zum Beispiel.

Die Pudding- und Geleeschichten dürfen dann gerne mehrfach wiederholt werden und am Schluss wird der “Trifle” großzügig mit Alkohol, oder, wenn Kinder mit am Tisch sitzen, mit Fruchtsaft oder -sirup getränkt, damit er gut durchfeuchtet wird. Zur Krönung setzt man auf die oberste Schicht rote Kirschen oder grüne Kiwi, je nach Geschmack auch bunte Zuckerperlen. Daneben verblasst jede weitere Tischdekoration.

Durchschnittliche Bewertung: OOOO( (47) Stimmen

 

Suche

Erweiterte Suche


www.blume2000.de

?>